Am 20. Eberswalder Stadtlauf nahmen 17 Kinder unserer Schule erfolgreich teil. Im Vorfeld hatten sie sich wochenlang in einer Laufgruppe im Hort fleißig vorbereitet.
Einige Kinder starteten in ihren Hort-T-Shirts, andere trugen die Schul-T-Shirts. So waren beide Einrichtungen gleichermaßen sichtbar. Alle Kinder wurden durch ihre Trainer Frau Michalak und Frau Ehling begeistert angefeuert.
Die meisten Kinder liefen die 2-Kilometer-Strecke. Einige besonders ausdauernde Läuferinnen und Läufer bewältigten sogar 4,1 Kilometer. Am Ende erreichten alle Kinder erfolgreich das Ziel – herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Am 22. September machten sich die Klassen 6a und 6b mit dem Bus auf den Weg nach Potsdam. Unser Ziel war der Landtag Brandenburg. Wir waren gespannt, was uns dort erwarten würde.
Im Landtag angekommen, lernten wir zuerst einige wichtige Begriffe aus der Politik kennen. Dabei erfuhren wir, was Politikerinnen und Politiker machen und wie Entscheidungen getroffen werden.
Danach wurde es richtig spannend: Bei einem Teamspiel stellten wir uns vor, dass wir gemeinsam auf einer einsamen Insel gestrandet waren. Wir mussten verschiedene Aufgaben lösen und konnten nur als Team erfolgreich sein. Dabei merkten wir schnell, wie wichtig Zusammenarbeit, gute Ideen und gegenseitige Hilfe sind.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Plenarsaals. Dort durften wir auf den Plätzen sitzen, auf denen normalerweise die Abgeordneten des Landtags sitzen und über wichtige Themen für Brandenburg diskutieren.
Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagessen. Danach ging es mit vielen neuen Eindrücken wieder zurück nach Hause.
„Ich fand am schönsten, dass wir unsere Eltern stolz machen konnten.“ (Nora)
„Ich fand gut, dass wir uns die Zirkus-Nummer selbst aussuchen konnten.“ (Leon)
„Ich fand es toll, alle Leute im Zelt zum Lachen zu bringen.“ (Ole)
„Der Platz ist zu klein! Da passt das Zirkuszelt nicht hin!“ Mit diesen vernichtenden Worten der Zirkusleute startete am Samstag, dem 05.September, unser zweites Zirkusprojekt. Vor vier Jahren hatte das Zelt eines anderen Zirkus noch auf der Wiese von Heidi Ehling gestanden. Der Projektzirkus Renz, der in diesem Jahr die Zirkuswoche mit großer Professionalität durchführte, brachte aber ein größeres Zelt mit. Doch Joachimsthal wäre nicht Joachimsthal, wenn das Problem nicht binnen kürzester Zeit gelöst worden wäre. Wenn es nämlich um die Kinder im Amtsbereich geht, ist jeder sofort bereit zu helfen. Und so war der Besitzer der Alternativfläche, die Familie Melzow, schnell kontaktiert und innerhalb einer halben Stunde war klar: wir können die Fläche nutzen. Diese Bereitschaft, sich aktiv zu beteiligen, damit das Projekt reibungslos über die Bühne, Pardon, über die Manege gehen kann, sollte sich in den nächsten Tagen fortsetzen. Gleich am Sonntag tauchten etliche Helfer auf, um das Zelt aufzubauen, der Förderverein organisierte den Kuchenverkauf, der nur durch das fleißige Backen etlicher Eltern möglich war, die Kita und das Gymnasium stellten uns unkompliziert ihre Räume zur Verfügung, in kürzester Zeit war ein Radlader organisiert, der am Ende der Woche half, die Erdnägel zu entfernen und dank der vielen Helfer beim Abbau war das Zirkuszelt am Freitagabend schnell auf dem Zirkusanhänger verstaut. Ermöglicht wurde die Woche aber erst, weil viele Kinder vor zwei Jahren beim Sommerfest der Schule Runde um Runde beim Spendenlauf rannten, um eine möglichst hohe Spendensumme für das Projekt zu erlaufen. Es wurde eine großartige Zirkuswoche, mit vielen tollen Momenten. Den Höhepunkt der Woche bildeten allerdings die Vorstellungen, bei denen die Kinder über sich hinauswuchsen, sich als Gemeinschaft fanden, Mut bewiesen und den Zuschauern sowohl ein Lächeln als auch so manche Träne der Rührung entlockten. Selbst der Wettergott war auf unserer Seite und bescherte uns herrliches Spätsommerwetter. Wir sind uns sicher, dass der Zauber dieser besonderen Woche noch in den Schulalltag der nächsten Wochen nachwirken wird. Und wir freuen uns jetzt schon darauf, wenn es in vier Jahren wieder heißt: Manege frei für die kleinen Zirkuskünstler der Georg-Büchner Grundschule!
Das ist der Leitspruch unserer Schule. Dass die Kinder die Natur, die sie umgibt, auch kennen, ist uns seit jeher ein großes Anliegen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass im Zuge unseres Status als Biosphärenschule, die Agrar-Ingenieurin Uta Zahn den Weg in unsere Schule gefunden hat. Als ausgewiesene Expertin für Wildkräuter, zeigte sie den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen, welche essbaren Wildkräuter direkt auf unserem Schulgelände wachsen. Und natürlich sollten und durften diese Kräuter nicht nur angeschaut, sondern direkt probiert werden. Zuvor mussten diese aber gesammelt werden. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass man Brennnesseln auch ohne Handschuhe pflücken kann, wenn man sie zuvor „streichelt“ und so die schmerzhaften Brennhaare „unschädlich“ macht. Nachdem alle Kräuter in Teamarbeit schön kleingeschnitten waren, wurden sie als eine Zutat von vielen zu einem Smoothie verarbeitet, der dann von den Kindern probiert wurde. Nachdem die Kräuter nun mit allen Sinnen erforscht wurden, steht die Erstellung eines Pflanzensteckbriefs als nächste Aufgabe an. Alle notwendigen Informationen wurden heute gleich mit den Kräutern und dem durch Uta Zahn vermittelten Hintergrundwissen fast automatisch gesammelt. Der Spruch „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ wurde an diesem besonderen Schultag voll erfüllt. Denn zu wissen, was und wie ich die Natur nutzen kann, um mich zu ernähren, noch dazu kostenlos und in Bio-Qualität, ist sicherlich Wissen, dass weit über den Unterrichtskontext Anwendung finden kann.
Die Einschulungskinder hatten deutlich aufgeregt in den ersten Reihen Platz genommen und fieberten der Einschulungsveranstaltung entgegen. Die Veranstaltung begann musikalisch mit dem auf dem Bechstein-Klavier vorgetragenen Lied „Children“, das durch Mattias, einen Schüler des Freien Joachimsthaler Gymnasiums, virtuos vorgetragen wurde. Im Anschluss zeigten die Kinder der Klasse 2a, was sie in einem Jahr schon alles an unserer Schule gelernt haben. Unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Goschin hatten sie eigens für die Einschulungsveranstaltung ein kleines, unterhaltsames Programm einstudiert. Bevor die neuen Schüler in die Schulgemeinschaft aufgenommen werden konnten, mussten sie noch belegen, dass sie nun wirklich in die Schule gehören. Als Beweis mussten sie auf der Bühne eine Schulmappe mit den richtigen Dingen bestücken. Da dies zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt wurde, konnte nun auch die Einschulung durchgeführt werden. Dafür kamen die neuen Klassenlehrer und die Bezugshortner auf die Bühne und nahmen hier ihre neuen Schützlinge gruppenweise in Empfang. Bevor die Kinder ihren neuen Klassenraum gemeinsam mit ihren Klassenlehrern erkunden konnten, wurde es noch einmal mit einem Klavierstück besinnlich. Während die Kinder ihre erste, kleine Schulstunde absolvierten, holten die Eltern die beeindruckenden Zuckertüten, die sie ihren Kindern am Klassenraum überreichten.
Auf dem Schulhof konnten dann noch individuelle Fotos mit den nun ausgegebenen Zuckertüten gemacht werden. Dann verabschiedete sich der neue Jahrgang in die privaten Feiern.
Georg-Büchner Schule wird erste Biosphärenschule im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Es brauchte nicht viel Überzeugungskraft, um die neue Leiterin des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, Frau Dr. Susanne Winter und die Bereichsleiterin der Naturwacht Betina Post, von der Idee zu überzeugen, dass wir die erste Biosphärenschule im Einzugsgebiet werden.
Und auch der Träger reagierte sofort mit großer Offenheit. Schließlich zeigt sowohl die Stadt als auch das Amt Joachimsthal immer wieder, dass ihnen Umweltthemen ein Herzensanliegen sind. Es war also schnell klar, dass wir alle ein Ziel verfolgen:
Wir wollen Kindern die Natur und ihre Umwelt als ein schützenswertes Gut nahe bringen. Künftig soll dies durch eine bessere Vernetzung, durch den Austausch mit anderen Biosphärenschulen, durch gemeinsame Aktionen und Projekte und durch Fortbildungen der Lehrkräfte noch intensiver geschehen. Erste Ideen sind gesammelt, erste Wege der Umsetzung wurden und werden abgesteckt. Alle Akteure sind voller Tatendrang und freudiger Erwartung, zu welchen Zielen uns der gemeinsame Weg führen wird.
Denn wie formulierte es schon Marie von Ebner-Eschenbach:







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